
Am Samstag, den 16. Dezember versanstalteten wir unsere Tagung unter dem Titel „Arbeitsplatz Krankenhaus – Zustände und Perspektiven“ um mit den Beschäftigten und Interessierten über die Lage an Hamburgs Krankenhäusern in den Diskurs zu treten. Teilgenommen haben Beschäftigte aus verschiedenen Hamburger Krankenhäusern sowie Patientinnen und Patienten. Brennende Diskussionathemen sind zur Zeit Lauterbachs Versprechung und die tatsächlichen Plänen zur Krankenhaus-Reform, die Arbeitssituation auf den Stationen und in den Notaufnahmen und die erfolgreichen Tarifauseinandersetzungen für Entlastung in Jena und Gießen- Marburg. Die Veranstaltung war motivierend, kämpferisch und zeigte dass es in den Krankenhäusern so nicht weitergehen kann! Die geplante Reform verspricht wenig Aussicht auf Verbesserung und unser Kampf für bessere Bedingungen muss weitergehen. Vielen Dank an alle die teilgenommen haben!
Auf dem Bild (von links nach rechts): Ates Gürpinar, Olga Fritzsche, Ellen Ost, Kursten Rautenstrauch, Fabian RehmDzewas , Netno Schuckard-Witsch, Dr Pedram Emami, Rainhard Gaidis
Am 2. September demonstrierten rund 1000 kämpferische und lautstarke Rentner*innen für einen Inflationsausgleich von insgesamt 3000 Euro für dieses und das folgende Jahr. Außerdem für die Einführung eines ermäßigten Deutschland-Tickets für 29 Euro für Senior*innen. Wir waren als Linke mit unseren Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft Senior*innen und vielen weiteren vertreten. Die Forderungen der Demo kann ich als seniorenpolitischer Sprecher voll und ganz unterstützen. Angesichts der Inflation verschärft sich die soziale Situation der meisten Rentner*innen noch weiter. Immer mehr sind existentiell auf die Lebensmittel der Tafeln angewiesen oder müssen auch als Rentner*innen noch weiterarbeiten. Deshalb habe ich den Demoaufruf von Verdi, SoVD, Awo und den Bezirksseniorenbeiräten aus Mitte, Nord und Altona gerne unterzeichnet.