
Im Hamburger Hafen werden täglich große Mengen Kaffee und Kokain umgeschlagen. Während der Konsum steigt und die Antwort des Senats oft Repression bleibt, zeigt sich immer deutlicher: Der „Krieg gegen die Drogen“ ist keine nachhaltige Strategie!
Bei unserer Veranstaltung mit rund 100 Gästen wurde ein anderer Ansatz sichtbar: In der kolumbianischen Region Cauca setzen indigene Gemeinden auf Kaffeeanbau als Alternative zur Koka-Produktion. Das schafft Perspektiven – für Bildung, Gesundheit, Selbstbestimmung und ein Leben ohne Gewalt. Eine echte Chance, besonders für junge Menschen.
Klar ist: Die Trennlinie verläuft nicht zwischen Europa und Südamerika, sondern zwischen Profitinteressen und den Bedürfnissen der Menschen. Internationale Solidarität ist entscheidend, damit diese Alternative funktioniert.
Auch wir hier in Hamburg können dazu beitragen – indem wir solche Initiativen unterstützen und Perspektiven aus dem Drogenkonsum statt Repression aufzeigen.
Ein großer Dank an:
Nina Daza (Indigener Regionalrat Cauca)
Manuel Bustos (Kaffee-Kooperative)
Karin Gabbert (Rosa-Luxemburg-Stiftung Quito)
Andreas Merkens (Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg)
Martin Mäusezahl (Kaffeekollektiv Aroma Zapatista)
