UKE-Todesfall: LINKE fordert Sondersitzung des Gesundheitsausschusses

Nach dem Tod eines Patienten im UKE haben die Regierungsfraktionen die Selbstbefassung mit dem Vorfall in der heutigen Sitzung des Gesundheitsausschusses abgelehnt. Die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft beantragt daher eine Sondersitzung des Gesundheitsausschusses am Freitag, den 10. Mai.

„Der Tod eines Patienten nach dem Einsatz vom Sicherheitspersonal im UKE hat viele Menschen schockiert und empört“, erklärt Deniz Celik, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion. „Die Familie des Verstorbenen und die Öffentlichkeit erwarten zu Recht auf allen Ebenen die vollständige Aufklärung des Vorfalls. Es muss auch möglichst schnell wieder das Vertrauen ins UKE und in die psychiatrische Versorgung wiederhergestellt werden. Die Bürgerschaft ist nun in der Pflicht, ein politisches Signal zu setzen, dass sie die Vorwürfe sehr ernstnimmt und der Aufklärung höchste Priorität beimisst. Dafür muss sie sich zeitnah mit dem Vorfall befassen. Deshalb werden wir heute eine Sondersitzung des Gesundheitsausschusses für die kommende Woche beantragen.“

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