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Persönliche Stellungnahme zum Tod von William T.

Der Tod von William Tonou-Mbobda im UKE hat auch mich persönlich mit Trauer erfüllt. Einen Beitrag als Abgeordneter zur Aufklärung zu leisten, damit der schreckliche Vorfall im UKE vollständig aufgeklärt wird, ist mir ein großes Anliegen. Es ist auch eine politische Aufgabe, dass dies geschieht und nicht nur eine der Polizei und Staatsanwaltschaft.

Leider habe ich durch einen falsch formulierten Satz in einer Presserklärung die Angehörigen emotional belastet. Das tut mir aufrichtig Leid. Ich habe mich bei ihnen dafür entschuldigt und die Presserklärung von dieser Website entfernt. Auf der Seite der Bürgerschaftsfraktion wurde sie korrigiert, denn in keinem Fall wollte ich den Eindruck erwecken, ich hätte im Namen der Familie gesprochen. Meine getätigte Aussage in meiner Pressemitteilung, dass bei der Obduktion eine zweite rechtsmedizinische Meinung aus einem anderen Bundesland aus Sicht der Familie jeden Anschein von Befangenheit ausräumen würde, ist falsch und vertritt nicht die Meinung der Angehörigen. Ich finde es weiterhin richtig, dass die forensische Autopsie durch eine unabhängige Instanz erfolgen muss.

Ich werde mich weiterhin dafür engagieren, dass der Tod William Tonou-Mbobda vollständig aufgeklärt wird. Es muss eine politische Aufarbeitung erfolgen und alle notwendigen Lehren sowie Konsequenzen gezogen werden, damit so etwas sich nie mehr wiederholt.

Deniz Celik

Gedenken an Karl und Rosa

Vor 100 Jahren, 1919, wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermordet. Am 13. Januar fand die traditionelle Gedenkveranstaltung in Berlin statt, an der ich mit vielen anderen Hamburgerinnen und Hamburgern teilgenommen habe. Unter der Losung „Sozialismus oder Barbarei“ setzten sie sich für eine sozialistische Räterepublik ein. Die Revolution wurde blutig niedergeschlagen und Jahre später folgte die Barbarei. Durch die aktuelle politische Entwicklung drängt sich die Alternative zwischen Sozialismus oder Barbarei stärker denn je.

 

Tolle Demo: Pflegeaufstand in Hamburg

Der Pflegeaufstand geht auch in Hamburg weiter! Am 22. September fand eine kraftvolle Demo für mehr Personal in den Krankenhäusern statt. Die Teilnehmer*innen haben den Senat aufgefordert, endlich zu handeln und den Volksentscheid umzusetzen. #mehrvonunsistbesserfüralle #Pflegenotstand #Pflege

So long, Lars!

Am 28. März ist mein Genosse, Freund und Mentor Lars Buchmann im Alter von 65 Jahren verstorben. Ihm habe ich diese Worte auf seiner Abschiedsfeier gewidmet:

Unser Genosse Lars ist am Mittwoch, den 28.März gestorben. Die meisten hier sind sicherlich immer noch fassungslos, dass er nun nicht mehr unter uns ist. Und daher ist es wichtig, dass wir diese Abschiedsfeier für ihn stattfinden lassen. Zu seinen Ehren, und auch aus Respekt. Möge sie uns helfen, dass Unbegreifbare zu verstehen. Weiterlesen

Gesundheit ist Menschenrecht, Barrierefreiheit ist Gesetz!

Presseerklärung
Das Projekt Barrierefreie Arztpraxen hat einen Kriterienkatalog für den barrierefreien Zugang zu Ärzt_innen entwickelt und eine darauf basierende App vorgestellt. Nach wie vor ist allerdings der größte Teil der Praxen in Hamburg immer noch nicht für alle Menschen zugänglich. Weiterlesen

Krankenhausstandards: halbherziger Schritt reicht nicht

Presseerklärung

UKE

Der Senat hat heute verbindliche ärztliche und pflegerische Standards für die Bereiche Herz-, Thorax- oder Gefäßchirurgie festgelegt. Für die Intensivstationen im Bereich der Herzchirurgie wird eine Mindest-Personalbesetzung für Pflegekräfte vorgegeben.

„Es ist ein längst überfälliger Schritt für mehr Patientensicherheit, Mindestpersonalregelungen für die Krankenhauspflege vorzugeben.“ sagt Deniz Celik, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LiNKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. Weiterlesen

Die sofortige und wirksame Bekämpfung von Altersarmut ist möglich

Bericht über die Altersarmutveranstaltung

von Deniz Celik
„Im Rahmen der Reihe „Mut gegen Armut“ hatten wir eine lebhafte Veranstaltung zum Thema „Altersarmut – Ursachen und Strategien zur Bekämpfung“ im Bürgerhaus Allermöhe. Als einer der am stärksten von Altersarmut betroffenen Stadtteile war es für uns wichtig mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Als ReferentInnen waren Klaus Wicher (SOVD Hamburg) und die Sozialwissenschaftlerin Emilija Mitrovic eingeladen.

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